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Woke
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Woke (Aussprache: , englisch fĂŒr „aufgewacht, wach; aufmerksam, wachsam“) ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein „wachsames“ Bewusstsein fĂŒr mangelnde Minderheitenrechte und Rassismus beschreibt. Im Zuge der durch die Erschießung des 18-jĂ€hrigen Afroamerikaners Michael Brown 2014 in Ferguson im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri ausgelösten Proteste gelangte der Begriff zu weiter Verbreitung, unter anderem in den Reihen der Black-Lives-Matter-Bewegung. In diesem Kontext entwickelt sich auch der abgeleitete Ausdruck stay woke als Warnung vor PolizeiĂŒbergriffen und ganz allgemein als Aufruf, sensibler und entschlossener auf systembedingte Benachteiligung zu reagieren.cite-ref-merriamwebster-1-0[1]cite-ref-romano-2-0[2]cite-ref-ng-3-0[3]

Laut Duden bedeutet woke: „in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“.cite-ref-5-4-0[4]

Zudem wird der Ausdruck woke inzwischen von Konservativen und Rechten als anti-wokeness politisch instrumentalisiert und – wie die AusdrĂŒcke politische Korrektheit, Cancel Culture, Gutmensch und Social Justice Warrior – mit negativer Konnotation zudem hĂ€ufig sarkastisch verwendet, um politische Gegner und ihre Ziele abzuwerten.cite-ref-ng-3-1[3]cite-ref-8-5-0[5] Die Selbstbeschreibung als woke ist rĂŒcklĂ€ufig.cite-ref-romano-2-1[2]cite-ref-ng-3-2[3]

Contents

‱ Grammatik
‱ Woke Washing
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Begriffsgeschichte

Grammatik

„Woke“ ist eine von manchen afroamerikanischen Sprechern der englischen Sprache verwendete Variante von woken („aufgewacht“), dem Partizip Perfekt des Verbs to wake.cite-ref-6[6]

Ursprung in der afroamerikanischen Bevölkerung

Als Begriff wurde „woke“ von Afroamerikanern ab Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet, die damit ein Bewusstsein fĂŒr soziale UnterdrĂŒckung bezeichneten. Die erste Verwendung findet sich in der Aufnahme eines Lieds von Huddie Ledbetter (Leadbelly) ĂŒber die Scottsboro Boys 1938 (im Interview-Teil nach dem Vortrag des Songscite-ref-7[7]cite-ref-matheis-8-0[8]cite-ref-ledbetter-9-0[9]) und in einem Artikel des schwarzen Autors William Melvin Kelley von 1962, der von weißen Beatniks handelte, die sich schwarzen Slang aneigneten, und in einem Wortverzeichnis afroamerikanische Slangbegriffe auffĂŒhrte.cite-ref-spiegel1-10-0[10]cite-ref-fusion-11-0[11] Im Jahre 2008 griff die SĂ€ngerin Erykah Badu den Begriff in ihrem Song Master Teacher auf.cite-ref-spiegel1-10-1[10]cite-ref-fusion-11-1[11]

Popularisierung und Eingang im Mainstream

Ab 2012 wurde das Wort sowie die Formulierung to stay woke („wach bleiben“) vermehrt auf Twitter verwendet. Die Black-Lives-Matter-Bewegung griff ihn ab 2014 auf und rĂŒckte ihn verstĂ€rkt ins öffentliche Bewusstsein.cite-ref-merriamwebster-1-1[1]cite-ref-12[12]cite-ref-fusion-11-2[11]cite-ref-spiegel1-10-2[10] Bei seiner Verbreitung im Mainstream wurde der Begriff erweitert und wird nun nicht mehr nur mit antirassistischem Aktivismus, sondern mit progressiver Politik und IdentitĂ€tspolitik allgemein bzw. mit einem Bewusstsein fĂŒr Ungerechtigkeiten, Ungleichheit und UnterdrĂŒckung von Minderheiten verknĂŒpft.cite-ref-ng-3-3[3]cite-ref-5-4-1[4] WĂ€hrend „woke“ ursprĂŒnglich mit Kritik an systemischen Machtstrukturen und entsprechenden Forderungen an die Politik verbunden war (Desegregation, faire Wohnungspolitik, Integration in Schulen), Ă€nderte sich die Bedeutung des Ausdrucks analog zu seiner Verbreitung im Mainstream und wurde vermehrt mit symbolischen Gesten wie dem Kniefall im Sport (um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu protestieren) verknĂŒpft.cite-ref-3-13-0[13]

2017 nahm das Oxford English Dictionary den Begriff auf.cite-ref-spiegel1-10-3[10] In den Duden wurde er 2021 aufgenommen.cite-ref-14[14] 2021 stand der Begriff auf der Shortlist fĂŒr den Anglizismus des Jahres in Deutschland.cite-ref-15[15]

Anti-Wokeness und Backlash

Der Begriff wird von Konservativen und Rechten bis hin zu Rechtsextremen wie z. B. der Alt-Right abwertend verwendet und als anti-wokeness immer wieder politisch instrumentalisiert.cite-ref-8-5-1[5]cite-ref-16[16]cite-ref-17[17] BemĂŒhungen gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Transphobie werden als „abartig, verrĂŒckt, gefĂ€hrlich und als unmittelbare Bedrohung“ fĂŒr die heimische Lebensweise dargestellt. In diesem Zusammenhang wird z. B. vor einem „woken Irrsinn“ gewarnt. Aktivisten werden als „woker Mob“ abgewertet oder als Teil einer abgehobenen „woken Elite“, die im Gegensatz zu „der Bevölkerung“ stehe.cite-ref-4-18-0[18] Die moralische Panik in Bezug auf Wokeness knĂŒpft an frĂŒhere Feindbilder der amerikanischen Rechten an, wie „politische Korrektheit“ und die sich auf die Frankfurter Schule beziehende antisemitischecite-ref-19[19] Verschwörungstheorie „Cultural Marxism“.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]

In den USA verknĂŒpfen Konservative Woke-Sein mit Antiamerikanismus und Sozialismus. Entsprechende Feindbildkonstruktionen dienen im angloamerikanischen Raum auch dazu, Gesetze zu verabschieden, die die hegemonialen Machtstrukturen erhalten sollen, etwa Kriminalisierung von Protesten oder Verbot von Critical Race Theory an Schulen.cite-ref-4-18-1[18]cite-ref-3-13-1[13] Beispielsweise kĂŒndigte der konservative Gouverneur Ron DeSantis 2022 den Stop W.O.K.E. Act an, der nach Aussage des Gesetzes „Arbeitnehmern, Unternehmen, Kindern und Familien Instrumente an die Hand [gibt], mit denen sie sich gegen die ‚woke‘ Indoktrination wehren können“.cite-ref-3-13-2[13] Auch Donald Trump nutzte den Begriff und behauptete, Biden wolle Amerika „mit woke zerstören“.cite-ref-6-22-0[22] Im deutschen Sprachraum werden zusammengesetzte Begriffe wie Woke-Angriff, Woke-Irrsinn oder Woke-Culture auf abwertende Weise genutzt, zum Beispiel von der Bild-Zeitung.cite-ref-9-23-0[23] Ebenso agieren CDU/CSU seit der verlorenen Bundestagswahl 2021 gegen Wokeness, beklagen EinschrĂ€nkungen von Freiheitsrechten und eine Bedrohung des „kulturellen Erbes“.cite-ref-10-24-0[24] Markus Söder sagte beispielsweise beim Politischen Aschermittwoch 2023, dass die Bundesregierung ein „anderes Deutschland“ wolle und ihr Leitmotiv Wokeness sei.cite-ref-25[25] Das im Mai 2023 verabschiedete Grundsatzprogramm der CSU enthĂ€lt einen Satz zum Eintreten gegen den „Kulturkampf in Form von IdentitĂ€tspolitik, Wokeness und Cancel Culture“.cite-ref-26[26] Der Journalist Hannes Soltau verwies 2021 im Tagesspiegel darauf, dass „woke“ als Selbstbeschreibung im deutschen Diskurs kaum vorkomme, das Wort als „Signalwort des reaktionĂ€ren Backlashs jedoch omniprĂ€sent“ sei.cite-ref-7-27-0[27] In Frankreich warnten 2021 Teile der Regierung um Emmanuel Macron und verschiedene französische Intellektuelle vor einer „außer Kontrolle geratenen woken Linken“ insbesondere an französischen UniversitĂ€ten und verweisen auf deren Theorien zu Race, Gender und Postkolonialismus und der damit verbundenen IdentitĂ€tspolitik.cite-ref-11-28-0[28]cite-ref-12-29-0[29] Auch in Israel behauptet die Likud-Partei, die Zivilisation sei durch den „Wokismus“ der Linken gefĂ€hrdet.cite-ref-30[30]

Woke wird aber mitunter auch von „Progressiven“ mit negativer Konnotation gebraucht, etwa um ein aggressives, rein performatives Vorgehen zu kritisieren, das die systemischen Ursachen der UnterdrĂŒckung nicht adressiere und Argumente weniger aufrichtig erscheinen lasse.cite-ref-romano-2-2[2] Der politisch linke Publizist Bernd Stegemann z. B. bezeichnete Woke abwertend als „moralistisch-regressive Politik“,cite-ref-7-27-1[27] Susan Neiman veröffentlichte 2023 das Buch Links ist nicht woke.

Als Selbstbeschreibung ist woke rĂŒcklĂ€ufig und wird zunehmend ersetzt durch versachlichende Beschreibungen, die sich auf soziale Gerechtigkeit und EinfĂŒhlungsvermögen beziehen.cite-ref-romano-2-3[2]cite-ref-ng-3-4[3]

Einordnung des konservativen Backlash

Die Instrumentalisierung durch die US-Republikaner betrachtet der Geschichtsprofessor Seth Cotlar als Ausdruck eines „weißen Backlash“, der einen normalen und ĂŒblichen Prozess kulturellen Wandels pathologisiere und abwerte.cite-ref-6-22-1[22] Dem Politologen Bart Cammaerts zufolge hĂ€ngt die „Anti-Wokeness“ auch mit der polarisierten und auf Spektakel ausgerichteten Medienlandschaft zusammen, die extremen Formen der IdentitĂ€tspolitik ĂŒberproportional viel Raum gebe, was wiederum von Konservativen etwa als „noch ein weiteres Beispiel fĂŒr den ‚woken Wahnsinn‘“ instrumentalisiert werde.cite-ref-4-18-2[18] Den französischen Backlash gegen Wokeness ordnet der Historiker François Cusset (UniversitĂ€t Paris-Nanterre) als Symptom „einer kleinen, absteigenden, sich provinzialisierenden Republik“ ein, die Schuldige fĂŒr ihren internationalen Bedeutungsverlust suche.cite-ref-11-28-1[28] Der Ethnologe Didier Fassin bezeichnet Macrons Kampf gegen „woke“ Akademiker als gefĂ€hrliche Hexenjagd und als Teil seiner Wahlkampfstrategie, um rechte WĂ€hler zu gewinnen.cite-ref-12-29-1[29] Ähnlich ordnet Albrecht von Lucke die Beteiligung von CDU/CSU an der Anti-Wokeness als Versuch ein, „der AfD klassische rechtspopulistische Themen“ abzugreifen und Entwicklungen zu instrumentalisieren, die „in einem Teil der Gesellschaft nicht begriffen [werden]“.cite-ref-10-24-1[24]

Der Politologe Jan-Werner MĂŒller sieht in der „moralischen Panik ĂŒber Wokeness“ eine Strategie von Liberalen, die vermeintliche „wahre Macht“ im Bereich der Kultur zu verorten statt ĂŒber Steuer- und Wirtschaftspolitik zu reden.cite-ref-31[31] Auch der Autorin Astrid Zimmermann zufolge erlaubt die Rhetorik gegen woke, die von rechten Akteuren betrieben werde, Wut ĂŒber „reale ökonomische Problemlagen aufzugreifen und sie identitĂ€r umzudeuten“ bzw. als Folge eines „kulturellen Fremdeinfluss“ darzustellen. Sie verweist dabei insbesondere auf die „SpĂ€tfolgen des globalisierten Neoliberalismus“, darunter „Arbeitslosigkeit, Lohnverfall, Zeitarbeit und auch die gesunkene Anerkennung vieler TĂ€tigkeiten“. Rechte könnten sich so profilieren, ohne ein „Gegenprogramm anbieten [zu] mĂŒssen, das mehr soziale und ökonomische Absicherung gewĂ€hrleisten wĂŒrde.“cite-ref-32[32]

Frauke Steffens beschreibt in der FAZ Überschneidungen zwischen dem Kulturkampf gegen „woke“ und der UnterstĂŒtzung fĂŒr einen eugenisch motivierten, selektiven Pronatalismus, vor allem in rechten Kreisen in den Vereinigten Staaten um Elon Musk und J.D. Vance. Dies zeige, dass der „Kampf gegen ‚woke‘ nie Selbstzweck war“, sondern es darum ginge „Rassismus wieder salonfĂ€hig [zu] machen“ und die „Hierarchisierung von ‚wertem‘ und ‚unwertem‘ Leben [zu] normalisieren“.cite-ref-33[33]

Nancy Fraser erklĂ€rt den Erfolg des „anti-wokeism“ in den USA einerseits damit, dass er an die „lange Tradition des Nativismus“ anknĂŒpfe. Andererseits habe die vorherrschende „neoliberal-progressive Orthodoxie“ eine Rolle gespielt, die oberflĂ€chliche DiversitĂ€tsideale hervorgebracht und „als Feigenblatt fĂŒr ein regressives Abdriften in Richtung Oligarchie und Plutokratie“ gedient habe.cite-ref-fraserzeit25-34-0[34]

Abgeleitete Begriffe

Woker Kapitalismus

Der Begriff Woke Capitalism (‚woker Kapitalismus‘) geht auf den New-York-Times-Kolumnisten Ross Douthat aus dem Jahre 2018 zurĂŒck. Er meint damit die Strategie großer Konzerne, durch Virtue signalling (deutsch etwa ‚Tugendsignalisierung‘) BemĂŒhungen zur höheren Besteuerung oder stĂ€rkeren Regulierung (beispielsweise durch Quoten) zu verhindern.cite-ref-35[35] Die Journalistin Helen Lewis beschrieb es als das eherne Gesetz des woken Kapitalismus, dass große Unternehmen stets versuchen wĂŒrden, durch wenig einschneidende, aber sichtbare „progressive Gesten“, wie Diversity Trainings oder die Benennung einer Frau als CEO, tatsĂ€chlich strukturverĂ€ndernden Reformen aus dem Weg zu gehen.cite-ref-0-36-0[36]

In den USA wird auch von der Republikanischen Partei und Konservativen Kritik am Woke Capitalism und an woken Unternehmen geĂ€ußert, denen beispielsweise steuerliche Nachteile angedroht werden.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] So setzen viele republikanisch regierte Bundesstaaten der USA Investmentfirmen unter Druck, die sich an ESG-Kriterien orientieren, welche von den Republikanern als „woke“ kritisiert werden. ESG beschreibt die Praxis, Finanzprodukte nach ökologischen und sozialen Auswirkungen sowie guter UnternehmensfĂŒhrung zu bewerten. Teils wird staatlichen Akteuren verboten, bei Investitionsentscheidungen ESG-Kriterien zu beachten oder mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die dies tun.cite-ref-kreporter-39-0[39]cite-ref-40[40] Dies fĂŒhrte beispielsweise dazu, dass sich Vanguard aus einer Klimainitiative zurĂŒckzog.cite-ref-41[41]

Adam Serwer stellt in dem Magazin The Atlantic fest, dass die Kritik der Republikaner an der Macht von woken Unternehmen „oberflĂ€chlich“ sei. Die Republikaner seien nicht daran interessiert, die Wirtschaftsordnung oder die Vermögenskonzentration an sich in Frage zu stellen, sondern wollten diese bloß zu ihrem Vorteil hin verschieben und Unternehmen dazu bringen, sich im Kulturkampf auf ihre Seite zu schlagen.cite-ref-42[42] Ähnlich argumentiert Jamelle Bouie in der New York Times: „Republikanische Kritiker haben kein echtes Interesse daran, den Einfluss der Unternehmen einzuschrĂ€nken oder Arbeitern mehr Macht zu geben.“cite-ref-43[43]

Woke Washing

Die Verwendung sozialer und aktivistischer Themen von Marken zu PR-Zwecken wird seit etwa 2021 analog zu Greenwashing, Sportswashing, Whitewashing etc. als Woke Washing bezeichnet.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]cite-ref-0-36-1[36]cite-ref-1-46-0[46]

Von Woke Washing spricht man, wenn ein Unternehmen zwar fĂŒr soziale Gerechtigkeit wirbt bzw. Corporate Social Initiatives betreibt, dies aber nicht mit den Zielen, Werten oder Handlungen des Unternehmens ĂŒbereinstimmt.cite-ref-2-47-0[47]cite-ref-48[48] Ein Beispiel dafĂŒr sind Fast-Fashion-Unternehmen, die fĂŒr den Internationalen Frauentag werben, gleichzeitig aber von der Ausbeutung von Arbeiterinnen profitieren.cite-ref-49[49] Ein anderes Beispiel ist der Autohersteller Audi, der seine Mitarbeiter mit einer geschlechtergerechten Sprache anspricht, wĂ€hrend strukturelle Benachteiligungen weiterhin prĂ€sent sind und die „grĂ¶ĂŸtenteils mĂ€nnlichen AktionĂ€re im Hintergrund reicher und reicher werden“. Davon abzugrenzen ist brand activism.cite-ref-2-47-1[47]

Siehe auch

:

Redwashing

Literatur

‱ Julie McColl, Elaine L. Ritch, Jennifer Hamilton: Brand Purpose and ‘Woke’ Branding Campaigns. In: Elaine L. Ritch, Julie McColl (Hrsg.): New Perspectives on Critical Marketing and Consumer Society. Emerald Publishing Limited, Bingley 2021, S. 145–154.
‱ Carl Rhodes: Woke Capitalism: How Corporate Morality is Sabotaging Democracy. Policy Press, 2021, ISBN 978-1-5292-1166-5.
‱ Staci M. Zavattaro, Domonic Bearfield: Weaponization of Wokeness: The Theater of Management and Implications for Public Administration. In: Public Administration Review. Band 82, Nr. 3, Mai 2022, ISSN 0033-3352, S. 585–593, doi:10.1111/puar.13484.
‱ Adrian Daub: Cancel Culture Transfer: wie eine moralische Panik die Welt erfasst (= edition suhrkamp. Nr. 2794). Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-77465-6.
‱ Lukas Bettag, Sven Bloching, Jöran Landschoff, Ulrike Lohner, Yuanyuan Wang, Joachim Scharloth: Woke: Ein Stigmawort zwischen Begriff und Chiffre. In: IDS Sprachreport. Band 39, Nr. 1, 2023, S. 1–13, doi:10.14618/sr-1-2023_bet.
‱ Susan Neiman: Links ist nicht woke. Hanser, Berlin 2023, ISBN 978-3-446-27802-8 (englisch: Left Is Not Woke. Cambridge/Hoboke 2023. Übersetzt von Christiana Goldmann).
‱ Susanne Schröter: Der neue Kulturkampf: Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht, Herder, Freiburg 2024, ISBN 978-3-451-39710-3.
‱ Esther Bockwyt: Woke. Psychologie eines Kulturkampfs. Westend Verlag, Neu-Isenburg 2024, ISBN 978-3-864-89444-2.
‱ Andreas Brenner: Das Ende des Wokeismus. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2024, ISBN 978-3-8260-8740-0.
‱ Jens Balzer: After Woke. Matthes & Seitz, Berlin 2024, ISBN 978-3-7518-3018-8.
‱ Musa al-Gharbi: We Have Never Been Woke: The Cultural Contradictions of a New Elite, Princeton University Press, Oktober 2024 , 432 Seiten, ISBN 978-0691232607.
‱ Alexander Ulfig (Hrsg.): Woke Kulturpolitik, UrsprĂŒnge – Erscheinungsformen – Auswirkungen. Deutscher Wissenschafts-Verlag, Baden-Baden 2025, ISBN 978-3-86888-221-6.

Weblinks

Commons

: Woke

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: woke

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ IdentitĂ€tskrise - Kritik an der aufgeklĂ€rten Gesellschaft bei phoenix.de

Einzelnachweise

cite-note-merriamwebster-11. ↑ Stay Woke: The new sense of ‘woke’ is gaining popularity In: Words We’re Watching, Merriam-Webster. Abgerufen am 25. Oktober 2020 (englisch).
cite-note-romano-22. ↑ Aja Romano: How being "woke" lost its meaning. 9. Oktober 2020, abgerufen am 9. Mai 2021 (englisch).
cite-note-ng-33. ↑ Kate Ng: What is the history of the word ‘woke’? In: Independent. 22. Januar 2021, abgerufen am 4. April 2021 (englisch).
cite-note-5-44. ↑ Eintrag woke bei duden.de, abgerufen am 3. April 2024.
cite-note-8-55. ↑ Steve Rose: How the word ‘woke’ was weaponised by the right. In: The Guardian. 21. Januar 2020, abgerufen am 4. April 2021 (englisch).
cite-note-66. ↑ New words notes June 2017. 16. Juni 2017, abgerufen am 14. MĂ€rz 2021 (englisch).
cite-note-77. ↑ “I advise everybody, be a little careful when they go along through there—best stay woke, keep their eyes open”.
cite-note-matheis-88. ↑ Frank Matheis: Outrage Channeled in Verse In: Living Blues, August 2018, S. 15 (englisch).
cite-note-ledbetter-99. ↑ SmithsonianFolkwaysRedordings: Lead Belly – “Scottsboro Boys” auf YouTube, 2. Juli 2015, abgerufen am 30. MĂ€rz 2021.
cite-note-spiegel1-1010. ↑ „Woke“ ins „Oxford English Dictionary“ aufgenommen. Spiegel Online, 27. Juni 2017.
cite-note-fusion-1111. ↑ Charles Pulliam-Moore: How ‘woke’ went from black activist watchword to teen internet slang In: Splinter News, 8. Januar 2016. Abgerufen am 20. Dezember 2019 (englisch).
cite-note-1212. ↑ Alex Garofalo: What Does ‘Stay Woke’ Mean? BET To Air Documentary On Black Lives Matter Movement In: International Business Times, 26. Mai 2016. Abgerufen am 26. Dezember 2016 (englisch).
cite-note-3-1313. ↑ Staci M. Zavattaro, Domonic Bearfield: Weaponization of Wokeness: The Theater of Management and Implications for Public Administration. In: Public Administration Review. Band 82, Nr. 3, Mai 2022, ISSN 0033-3352, S. 585–593, doi:10.1111/puar.13484.
cite-note-1414. ↑ Duden | Sprache sagt alles. 19. Dezember 2021, archiviert vom Original am 19. Dezember 2021; abgerufen am 19. Dezember 2021.
cite-note-1515. ↑ Corona-Schutzimpfung: „Boostern“ ist der Anglizismus des Jahres 2021. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 1. Februar 2022]).
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cite-note-4-1818. ↑ Bart Cammaerts: The abnormalisation of social justice: The ‘anti-woke culture war’ discourse in the UK. In: Discourse & Society. 12. Mai 2022, ISSN 0957-9265, S. 095792652210954, doi:10.1177/09579265221095407.
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cite-note-2020. ↑ Huw C. Davies, Sheena E. MacRae: An anatomy of the British war on woke. In: Race & Class. 15. Mai 2023, ISSN 0306-3968, S. 030639682311649, doi:10.1177/03063968231164905.
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cite-note-6-2222. ↑ Allan Smith und Sahil Kapur: Republicans are crusading against 'wokeness'. In: NBC News. 2. Mai 2021, abgerufen am 5. Mai 2021 (englisch).
cite-note-9-2323. ↑ Ferdinand Meyen: Meinung: Reclaim Wokeness: Nein, linke Wokeness ist nicht die grĂ¶ĂŸte Bedrohung unserer Demokratie. Hrsg.: Bayerischer Rundfunk. 21. Juni 2022 (br.de [abgerufen am 6. August 2022]).
cite-note-10-2424. ↑ Die Union auf der Suche nach ihrer DNA. In: Kontraste (ARD). Abgerufen am 11. November 2022.
cite-note-2525. ↑ David Schmitz: Markus Söder: „Die schlechteste Bundesregierung, die Deutschland je hatte“. In: Kölner Stadtanzeiger. 22. Februar 2023, abgerufen am 5. Mai 2023.
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