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Woke
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Woke (Aussprache: , englisch fĂŒr âaufgewacht, wach; aufmerksam, wachsamâ) ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein âwachsamesâ Bewusstsein fĂŒr mangelnde Minderheitenrechte und Rassismus beschreibt. Im Zuge der durch die ErschieĂung des 18-jĂ€hrigen Afroamerikaners Michael Brown 2014 in Ferguson im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri ausgelösten Proteste gelangte der Begriff zu weiter Verbreitung, unter anderem in den Reihen der Black-Lives-Matter-Bewegung. In diesem Kontext entwickelt sich auch der abgeleitete Ausdruck stay woke als Warnung vor PolizeiĂŒbergriffen und ganz allgemein als Aufruf, sensibler und entschlossener auf systembedingte Benachteiligung zu reagieren.cite-ref-merriamwebster-1-0[1]cite-ref-romano-2-0[2]cite-ref-ng-3-0[3]
Laut Duden bedeutet woke: âin hohem MaĂ politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierungâ.cite-ref-5-4-0[4]
Zudem wird der Ausdruck woke inzwischen von Konservativen und Rechten als anti-wokeness politisch instrumentalisiert und â wie die AusdrĂŒcke politische Korrektheit, Cancel Culture, Gutmensch und Social Justice Warrior â mit negativer Konnotation zudem hĂ€ufig sarkastisch verwendet, um politische Gegner und ihre Ziele abzuwerten.cite-ref-ng-3-1[3]cite-ref-8-5-0[5] Die Selbstbeschreibung als woke ist rĂŒcklĂ€ufig.cite-ref-romano-2-1[2]cite-ref-ng-3-2[3]
Contents
âą Grammatik
âą Woke Washing
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Begriffsgeschichte
Grammatik
âWokeâ ist eine von manchen afroamerikanischen Sprechern der englischen Sprache verwendete Variante von woken (âaufgewachtâ), dem Partizip Perfekt des Verbs to wake.cite-ref-6[6]
Ursprung in der afroamerikanischen Bevölkerung
Als Begriff wurde âwokeâ von Afroamerikanern ab Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet, die damit ein Bewusstsein fĂŒr soziale UnterdrĂŒckung bezeichneten. Die erste Verwendung findet sich in der Aufnahme eines Lieds von Huddie Ledbetter (Leadbelly) ĂŒber die Scottsboro Boys 1938 (im Interview-Teil nach dem Vortrag des Songscite-ref-7[7]cite-ref-matheis-8-0[8]cite-ref-ledbetter-9-0[9]) und in einem Artikel des schwarzen Autors William Melvin Kelley von 1962, der von weiĂen Beatniks handelte, die sich schwarzen Slang aneigneten, und in einem Wortverzeichnis afroamerikanische Slangbegriffe auffĂŒhrte.cite-ref-spiegel1-10-0[10]cite-ref-fusion-11-0[11] Im Jahre 2008 griff die SĂ€ngerin Erykah Badu den Begriff in ihrem Song Master Teacher auf.cite-ref-spiegel1-10-1[10]cite-ref-fusion-11-1[11]
Popularisierung und Eingang im Mainstream
Ab 2012 wurde das Wort sowie die Formulierung to stay woke (âwach bleibenâ) vermehrt auf Twitter verwendet. Die Black-Lives-Matter-Bewegung griff ihn ab 2014 auf und rĂŒckte ihn verstĂ€rkt ins öffentliche Bewusstsein.cite-ref-merriamwebster-1-1[1]cite-ref-12[12]cite-ref-fusion-11-2[11]cite-ref-spiegel1-10-2[10] Bei seiner Verbreitung im Mainstream wurde der Begriff erweitert und wird nun nicht mehr nur mit antirassistischem Aktivismus, sondern mit progressiver Politik und IdentitĂ€tspolitik allgemein bzw. mit einem Bewusstsein fĂŒr Ungerechtigkeiten, Ungleichheit und UnterdrĂŒckung von Minderheiten verknĂŒpft.cite-ref-ng-3-3[3]cite-ref-5-4-1[4] WĂ€hrend âwokeâ ursprĂŒnglich mit Kritik an systemischen Machtstrukturen und entsprechenden Forderungen an die Politik verbunden war (Desegregation, faire Wohnungspolitik, Integration in Schulen), Ă€nderte sich die Bedeutung des Ausdrucks analog zu seiner Verbreitung im Mainstream und wurde vermehrt mit symbolischen Gesten wie dem Kniefall im Sport (um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu protestieren) verknĂŒpft.cite-ref-3-13-0[13]
2017 nahm das Oxford English Dictionary den Begriff auf.cite-ref-spiegel1-10-3[10] In den Duden wurde er 2021 aufgenommen.cite-ref-14[14] 2021 stand der Begriff auf der Shortlist fĂŒr den Anglizismus des Jahres in Deutschland.cite-ref-15[15]
Anti-Wokeness und Backlash
Der Begriff wird von Konservativen und Rechten bis hin zu Rechtsextremen wie z. B. der Alt-Right abwertend verwendet und als anti-wokeness immer wieder politisch instrumentalisiert.cite-ref-8-5-1[5]cite-ref-16[16]cite-ref-17[17] BemĂŒhungen gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Transphobie werden als âabartig, verrĂŒckt, gefĂ€hrlich und als unmittelbare Bedrohungâ fĂŒr die heimische Lebensweise dargestellt. In diesem Zusammenhang wird z. B. vor einem âwoken Irrsinnâ gewarnt. Aktivisten werden als âwoker Mobâ abgewertet oder als Teil einer abgehobenen âwoken Eliteâ, die im Gegensatz zu âder Bevölkerungâ stehe.cite-ref-4-18-0[18] Die moralische Panik in Bezug auf Wokeness knĂŒpft an frĂŒhere Feindbilder der amerikanischen Rechten an, wie âpolitische Korrektheitâ und die sich auf die Frankfurter Schule beziehende antisemitischecite-ref-19[19] Verschwörungstheorie âCultural Marxismâ.cite-ref-20[20]cite-ref-21[21]
In den USA verknĂŒpfen Konservative Woke-Sein mit Antiamerikanismus und Sozialismus. Entsprechende Feindbildkonstruktionen dienen im angloamerikanischen Raum auch dazu, Gesetze zu verabschieden, die die hegemonialen Machtstrukturen erhalten sollen, etwa Kriminalisierung von Protesten oder Verbot von Critical Race Theory an Schulen.cite-ref-4-18-1[18]cite-ref-3-13-1[13] Beispielsweise kĂŒndigte der konservative Gouverneur Ron DeSantis 2022 den Stop W.O.K.E. Act an, der nach Aussage des Gesetzes âArbeitnehmern, Unternehmen, Kindern und Familien Instrumente an die Hand [gibt], mit denen sie sich gegen die âwokeâ Indoktrination wehren könnenâ.cite-ref-3-13-2[13] Auch Donald Trump nutzte den Begriff und behauptete, Biden wolle Amerika âmit woke zerstörenâ.cite-ref-6-22-0[22] Im deutschen Sprachraum werden zusammengesetzte Begriffe wie Woke-Angriff, Woke-Irrsinn oder Woke-Culture auf abwertende Weise genutzt, zum Beispiel von der Bild-Zeitung.cite-ref-9-23-0[23] Ebenso agieren CDU/CSU seit der verlorenen Bundestagswahl 2021 gegen Wokeness, beklagen EinschrĂ€nkungen von Freiheitsrechten und eine Bedrohung des âkulturellen Erbesâ.cite-ref-10-24-0[24] Markus Söder sagte beispielsweise beim Politischen Aschermittwoch 2023, dass die Bundesregierung ein âanderes Deutschlandâ wolle und ihr Leitmotiv Wokeness sei.cite-ref-25[25] Das im Mai 2023 verabschiedete Grundsatzprogramm der CSU enthĂ€lt einen Satz zum Eintreten gegen den âKulturkampf in Form von IdentitĂ€tspolitik, Wokeness und Cancel Cultureâ.cite-ref-26[26] Der Journalist Hannes Soltau verwies 2021 im Tagesspiegel darauf, dass âwokeâ als Selbstbeschreibung im deutschen Diskurs kaum vorkomme, das Wort als âSignalwort des reaktionĂ€ren Backlashs jedoch omniprĂ€sentâ sei.cite-ref-7-27-0[27] In Frankreich warnten 2021 Teile der Regierung um Emmanuel Macron und verschiedene französische Intellektuelle vor einer âauĂer Kontrolle geratenen woken Linkenâ insbesondere an französischen UniversitĂ€ten und verweisen auf deren Theorien zu Race, Gender und Postkolonialismus und der damit verbundenen IdentitĂ€tspolitik.cite-ref-11-28-0[28]cite-ref-12-29-0[29] Auch in Israel behauptet die Likud-Partei, die Zivilisation sei durch den âWokismusâ der Linken gefĂ€hrdet.cite-ref-30[30]
Woke wird aber mitunter auch von âProgressivenâ mit negativer Konnotation gebraucht, etwa um ein aggressives, rein performatives Vorgehen zu kritisieren, das die systemischen Ursachen der UnterdrĂŒckung nicht adressiere und Argumente weniger aufrichtig erscheinen lasse.cite-ref-romano-2-2[2] Der politisch linke Publizist Bernd Stegemann z. B. bezeichnete Woke abwertend als âmoralistisch-regressive Politikâ,cite-ref-7-27-1[27] Susan Neiman veröffentlichte 2023 das Buch Links ist nicht woke.
Als Selbstbeschreibung ist woke rĂŒcklĂ€ufig und wird zunehmend ersetzt durch versachlichende Beschreibungen, die sich auf soziale Gerechtigkeit und EinfĂŒhlungsvermögen beziehen.cite-ref-romano-2-3[2]cite-ref-ng-3-4[3]
Einordnung des konservativen Backlash
Die Instrumentalisierung durch die US-Republikaner betrachtet der Geschichtsprofessor Seth Cotlar als Ausdruck eines âweiĂen Backlashâ, der einen normalen und ĂŒblichen Prozess kulturellen Wandels pathologisiere und abwerte.cite-ref-6-22-1[22] Dem Politologen Bart Cammaerts zufolge hĂ€ngt die âAnti-Wokenessâ auch mit der polarisierten und auf Spektakel ausgerichteten Medienlandschaft zusammen, die extremen Formen der IdentitĂ€tspolitik ĂŒberproportional viel Raum gebe, was wiederum von Konservativen etwa als ânoch ein weiteres Beispiel fĂŒr den âwoken Wahnsinnââ instrumentalisiert werde.cite-ref-4-18-2[18] Den französischen Backlash gegen Wokeness ordnet der Historiker François Cusset (UniversitĂ€t Paris-Nanterre) als Symptom âeiner kleinen, absteigenden, sich provinzialisierenden Republikâ ein, die Schuldige fĂŒr ihren internationalen Bedeutungsverlust suche.cite-ref-11-28-1[28] Der Ethnologe Didier Fassin bezeichnet Macrons Kampf gegen âwokeâ Akademiker als gefĂ€hrliche Hexenjagd und als Teil seiner Wahlkampfstrategie, um rechte WĂ€hler zu gewinnen.cite-ref-12-29-1[29] Ăhnlich ordnet Albrecht von Lucke die Beteiligung von CDU/CSU an der Anti-Wokeness als Versuch ein, âder AfD klassische rechtspopulistische Themenâ abzugreifen und Entwicklungen zu instrumentalisieren, die âin einem Teil der Gesellschaft nicht begriffen [werden]â.cite-ref-10-24-1[24]
Der Politologe Jan-Werner MĂŒller sieht in der âmoralischen Panik ĂŒber Wokenessâ eine Strategie von Liberalen, die vermeintliche âwahre Machtâ im Bereich der Kultur zu verorten statt ĂŒber Steuer- und Wirtschaftspolitik zu reden.cite-ref-31[31] Auch der Autorin Astrid Zimmermann zufolge erlaubt die Rhetorik gegen woke, die von rechten Akteuren betrieben werde, Wut ĂŒber âreale ökonomische Problemlagen aufzugreifen und sie identitĂ€r umzudeutenâ bzw. als Folge eines âkulturellen Fremdeinflussâ darzustellen. Sie verweist dabei insbesondere auf die âSpĂ€tfolgen des globalisierten Neoliberalismusâ, darunter âArbeitslosigkeit, Lohnverfall, Zeitarbeit und auch die gesunkene Anerkennung vieler TĂ€tigkeitenâ. Rechte könnten sich so profilieren, ohne ein âGegenprogramm anbieten [zu] mĂŒssen, das mehr soziale und ökonomische Absicherung gewĂ€hrleisten wĂŒrde.âcite-ref-32[32]
Frauke Steffens beschreibt in der FAZ Ăberschneidungen zwischen dem Kulturkampf gegen âwokeâ und der UnterstĂŒtzung fĂŒr einen eugenisch motivierten, selektiven Pronatalismus, vor allem in rechten Kreisen in den Vereinigten Staaten um Elon Musk und J.D. Vance. Dies zeige, dass der âKampf gegen âwokeâ nie Selbstzweck warâ, sondern es darum ginge âRassismus wieder salonfĂ€hig [zu] machenâ und die âHierarchisierung von âwertemâ und âunwertemâ Leben [zu] normalisierenâ.cite-ref-33[33]
Nancy Fraser erklĂ€rt den Erfolg des âanti-wokeismâ in den USA einerseits damit, dass er an die âlange Tradition des Nativismusâ anknĂŒpfe. Andererseits habe die vorherrschende âneoliberal-progressive Orthodoxieâ eine Rolle gespielt, die oberflĂ€chliche DiversitĂ€tsideale hervorgebracht und âals Feigenblatt fĂŒr ein regressives Abdriften in Richtung Oligarchie und Plutokratieâ gedient habe.cite-ref-fraserzeit25-34-0[34]
Abgeleitete Begriffe
Woker Kapitalismus
Der Begriff Woke Capitalism (âwoker Kapitalismusâ) geht auf den New-York-Times-Kolumnisten Ross Douthat aus dem Jahre 2018 zurĂŒck. Er meint damit die Strategie groĂer Konzerne, durch Virtue signalling (deutsch etwa âTugendsignalisierungâ) BemĂŒhungen zur höheren Besteuerung oder stĂ€rkeren Regulierung (beispielsweise durch Quoten) zu verhindern.cite-ref-35[35] Die Journalistin Helen Lewis beschrieb es als das eherne Gesetz des woken Kapitalismus, dass groĂe Unternehmen stets versuchen wĂŒrden, durch wenig einschneidende, aber sichtbare âprogressive Gestenâ, wie Diversity Trainings oder die Benennung einer Frau als CEO, tatsĂ€chlich strukturverĂ€ndernden Reformen aus dem Weg zu gehen.cite-ref-0-36-0[36]
In den USA wird auch von der Republikanischen Partei und Konservativen Kritik am Woke Capitalism und an woken Unternehmen geĂ€uĂert, denen beispielsweise steuerliche Nachteile angedroht werden.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] So setzen viele republikanisch regierte Bundesstaaten der USA Investmentfirmen unter Druck, die sich an ESG-Kriterien orientieren, welche von den Republikanern als âwokeâ kritisiert werden. ESG beschreibt die Praxis, Finanzprodukte nach ökologischen und sozialen Auswirkungen sowie guter UnternehmensfĂŒhrung zu bewerten. Teils wird staatlichen Akteuren verboten, bei Investitionsentscheidungen ESG-Kriterien zu beachten oder mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die dies tun.cite-ref-kreporter-39-0[39]cite-ref-40[40] Dies fĂŒhrte beispielsweise dazu, dass sich Vanguard aus einer Klimainitiative zurĂŒckzog.cite-ref-41[41]
Adam Serwer stellt in dem Magazin The Atlantic fest, dass die Kritik der Republikaner an der Macht von woken Unternehmen âoberflĂ€chlichâ sei. Die Republikaner seien nicht daran interessiert, die Wirtschaftsordnung oder die Vermögenskonzentration an sich in Frage zu stellen, sondern wollten diese bloĂ zu ihrem Vorteil hin verschieben und Unternehmen dazu bringen, sich im Kulturkampf auf ihre Seite zu schlagen.cite-ref-42[42] Ăhnlich argumentiert Jamelle Bouie in der New York Times: âRepublikanische Kritiker haben kein echtes Interesse daran, den Einfluss der Unternehmen einzuschrĂ€nken oder Arbeitern mehr Macht zu geben.âcite-ref-43[43]
Woke Washing
Die Verwendung sozialer und aktivistischer Themen von Marken zu PR-Zwecken wird seit etwa 2021 analog zu Greenwashing, Sportswashing, Whitewashing etc. als Woke Washing bezeichnet.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]cite-ref-0-36-1[36]cite-ref-1-46-0[46]
Von Woke Washing spricht man, wenn ein Unternehmen zwar fĂŒr soziale Gerechtigkeit wirbt bzw. Corporate Social Initiatives betreibt, dies aber nicht mit den Zielen, Werten oder Handlungen des Unternehmens ĂŒbereinstimmt.cite-ref-2-47-0[47]cite-ref-48[48] Ein Beispiel dafĂŒr sind Fast-Fashion-Unternehmen, die fĂŒr den Internationalen Frauentag werben, gleichzeitig aber von der Ausbeutung von Arbeiterinnen profitieren.cite-ref-49[49] Ein anderes Beispiel ist der Autohersteller Audi, der seine Mitarbeiter mit einer geschlechtergerechten Sprache anspricht, wĂ€hrend strukturelle Benachteiligungen weiterhin prĂ€sent sind und die âgröĂtenteils mĂ€nnlichen AktionĂ€re im Hintergrund reicher und reicher werdenâ. Davon abzugrenzen ist brand activism.cite-ref-2-47-1[47]
Siehe auch
:
Redwashing
Literatur
âą Julie McColl, Elaine L. Ritch, Jennifer Hamilton: Brand Purpose and âWokeâ Branding Campaigns. In: Elaine L. Ritch, Julie McColl (Hrsg.): New Perspectives on Critical Marketing and Consumer Society. Emerald Publishing Limited, Bingley 2021, S. 145â154.
âą Carl Rhodes: Woke Capitalism: How Corporate Morality is Sabotaging Democracy. Policy Press, 2021, ISBN 978-1-5292-1166-5.
âą Adrian Daub: Cancel Culture Transfer: wie eine moralische Panik die Welt erfasst (= edition suhrkamp. Nr. 2794). Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-77465-6.
âą Lukas Bettag, Sven Bloching, Jöran Landschoff, Ulrike Lohner, Yuanyuan Wang, Joachim Scharloth: Woke: Ein Stigmawort zwischen Begriff und Chiffre. In: IDS Sprachreport. Band 39, Nr. 1, 2023, S. 1â13, doi:10.14618/sr-1-2023_bet.
âą Susan Neiman: Links ist nicht woke. Hanser, Berlin 2023, ISBN 978-3-446-27802-8 (englisch: Left Is Not Woke. Cambridge/Hoboke 2023. Ăbersetzt von Christiana Goldmann).
⹠Susanne Schröter: Der neue Kulturkampf: Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht, Herder, Freiburg 2024, ISBN 978-3-451-39710-3.
âą Esther Bockwyt: Woke. Psychologie eines Kulturkampfs. Westend Verlag, Neu-Isenburg 2024, ISBN 978-3-864-89444-2.
âą Andreas Brenner: Das Ende des Wokeismus. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2024, ISBN 978-3-8260-8740-0.
âą Jens Balzer: After Woke. Matthes & Seitz, Berlin 2024, ISBN 978-3-7518-3018-8.
âą Musa al-Gharbi: We Have Never Been Woke: The Cultural Contradictions of a New Elite, Princeton University Press, Oktober 2024 , 432 Seiten, ISBN 978-0691232607.
âą Alexander Ulfig (Hrsg.): Woke Kulturpolitik, UrsprĂŒnge â Erscheinungsformen â Auswirkungen. Deutscher Wissenschafts-Verlag, Baden-Baden 2025, ISBN 978-3-86888-221-6.
Weblinks
Commons
: Woke
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: woke
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⹠IdentitÀtskrise - Kritik an der aufgeklÀrten Gesellschaft bei phoenix.de
Einzelnachweise
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cite-note-5-44. â Eintrag woke bei duden.de, abgerufen am 3. April 2024.
cite-note-8-55. â Steve Rose: How the word âwokeâ was weaponised by the right. In: The Guardian. 21. Januar 2020, abgerufen am 4. April 2021 (englisch).
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